Craft & Cuisine – zwei Geschmackserfahrungen

Sauerkrautsuppe mit Birne, dazu eine Onkel Horst Rabarber-Weisse. Jawoll. Oder Aal mit Kartoffel und Gurke, dazu ein Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen. Großartig. Famos ebenfalls die Kombination von Kako, Brezel und Hopfen, dazu das leicht honigsüße Dulcis 12 der Brauerei Riegele.

Ich freue mich, denn endlich kommt mehr kulinarischer Schwung in das Aufeinandertreffen von spannenden Bieren und köstlichen Gerichten. Schön, dass immer mehr interessierte Köche und Restaurantbetreiber entdecken, was für neue und schmackhafte Kombinationsmöglichkeiten sich durch Küchenkunst in Kombination mit Bier und craft beer entdecken lassen.

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Im März rief das Team der Bier-Bewertungs-Plattform Bierbasis zu einem herrlichen Termin in den Kunst-Koch-Raum Mulax in Kreuzberg. Eine herrliche Location mit einem kunstreich gestaltetem Speisesaal mit Weiterlesen

Vod-rock ´n´ Kochbox-roll

“Milder als der Kuss einer Jungfrau!” So schmeckt laut Hersteller dieser Vodka aus Bayern. Vodrock lud zu einer Präsentation der verwegenen Art an den Alexanderplatz. Das Destillat mit angenehmen Nuancen von Zitrus, Büffelgras und Bisamkorn soll rocken und gleichsam mit besten Bio-Zutaten ein würdiger Repräsentant des Freistaates im Süden sein. Zur Hauptstadt-Show fuhren die tätowierten Topf-Tuner der Kochbox ein sensationelles Menü auf.

Wie ein Fels vor dem Aquarium

Wie ein Fels vor dem Aquarium

Einprägsames Logo

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Klebeband Übernahme? Nein, es gibt feine Getränke!

The Tape Over. Zugegeben, der Name klingt schon ein wenig merkwürdig. Und den Ort muss der geneigte Besucher auch erst einmal aufspüren. So es gelingt, sind ungewöhnliche Spirituosen, herausragende Craft-Biere und kreative Cocktails die Belohnung.

Street Cred on OB-AvenueSieht man die räumliche Umgestaltung der Bar, so wird klar: Ja, es geht um Klebeband, aber: Nein, es ist nicht MacGyver. Noch bis Ende März darf Bartender Roger Breitenegger die Bar des Arcotel Velvet jeweils Donnerstag bis Samstag kapern und dort die Gäste mit seinem Pop-up Konzept überraschen. Breitenegger, zuletzt hinter dem Tresen der Monkey Bar im 25Hours Hotel engagiert, ist ein leidenschaftlicher Botschafter von handwerklichen und regionalen Herstellern, die er oft persönlich kennt. Nun führt er die flüssigen unter ihnen zusammen und klebt dafür die Wände und Tresen der Weiterlesen

2015. Neues Jahr. Schon Rum?

Allen Lesern dieses Blogs sei ein wundervolles und genussreiches neues Jahr gewünscht. Berlin wird 2015 bestimmt noch aufregender, köstlicher und geselliger, als es bereits ist. Die nächsten Neueröffnungen stehen bevor oder sind schon aktuell. Tim Raues neues Restaurant, das märchenhafte Nobelhart & Schmutzig, Bars wie Lost in Grub Street oder Fairytale, die Thal Weinbar, viele neue Bierorte, wie die Circus Hostel Brewery und Bierlieb. Das wird fein.

Für mich begann das Jahr mit drei herrlichen Momenten. Bacardi 8 Años lud zum Bartender´s New Year und verwöhnte die hart arbeitenden Tresenkräfte mit einem wundervollen Dinner im Mani und einem Feuerwerk über den Dächern der Amano Bar.

Es schloss sich an ein spannender Workshop mit Havana Club und der Essence of Cuba“, vier aromatischen Elixieren auf Basis des Havana Club 7, die neuen Pep in Rum pur und gemixt bringen werden.

Zu guter Letzt gönnte ich mir selbst noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk im Rum Depot in Schöneberg und bejuble nun einen köstlichen Banks Connaisseurs Cut aus einem Blend aus Jamaica, Nacaragua und Guyana.

Das Jahr 2015 ist noch nicht Rum genug!

Woody Allen wäre beinahe auch dort gewesen – Crackers

“Essen ist das neue Clubbing!” Ein vielgehörter Satz in diesen Tagen in der Hauptstadt. Der Beweis läßt sich kaum besser antreten, als in den Räumlichkeiten des bisherigen Cookies Clubs mit der originellen Drayton Bar, der nun in ein cooles Restaurant transferiert wurde. Clublegende und Nightlife-Impresario Heinz Gindullis, besser bekannt als Cookie, entwickelte mit dem Cookies Cream und dem Chipps bereits ansprechende Gastro-Konzepte und geht mit dem Crackers jetzt noch einen Schritt weiter.

SAM_0598Neben einem schmackhaften Mahl erwarten zahlreiche Mitte-Menschen eine spezielle Atmosphäre, eine kosmopolitische Aura und womöglich noch einen gewissen Promi-Faktor. Das Crackers wird wohl durchaus in der Lage sein, Orten wie dem Grill Royal oder dem Borchardt den einen oder anderen Gast abspenstig zu machen. Insbesondere dem Grill Royal. Atmosphäre und Zielgruppe ähneln sich auf gewisse Weise. Die Faktoren stimmen.

Am Abend des Besuchs war Woody Allen als Gast avisiert. Weiterlesen

Mahlzeit trifft Märchen? aka nhusem

Es war einmal ein Mundschenk, dem waren Sterne und Sterntaler widerfahren. Da zog er hinaus in die Welt, um eine gastliche Stätte für Wein, Weib und Gesang zu predigen. Tischlein, deck dich! verkündete das tapfere Wagnerlein, fand aber kein knusper, knusper, knaus-Haus, in dem er die Brosamen auf den Tisch bringen konnte.

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Da unkten die ersten Froschschenkelkönige und Prinzessinen ohne Erbse bereits laut und schrien: “Bis nach Hameln folgen wir dieser Sektflöte aber nicht. Weiterlesen

Ein italienischer Klassiker: Don Camillo. Eine Groupon Gelegenheit.

Ist es zu glauben? Ganze 35 Jahre zaubert das Don Camillo bereits seinen Stammkunden ein seliges Lächeln auf die Lippen. Das Bemerkenswerte dabei: Die Gerichte sind seit 1979 weitestgehend die Selben geblieben. Eine Speiskarte gibt es nicht, alle Gerichte, Zutaten und Zubereitungsvariationen werden am Tisch vorgestellt. Für jeden Gang rollt der Service einen neuen Wagen an den Tisch, auf dem die Zutaten fein säuberlich aufgereiht sind.

Ich bin schon oft und gerne im Don Camillo eingekehrt. Besonders der herrliche Vorgarten im Schatten von Schloss Charlottenburg ist im Sommer ein wahres Idyll. Auch wenn die Gerichte die Gleichen bleiben, so sind einige darunter, auf die ich mich jedes Ma(h)l aufs neue freue. Beispielsweise das fein-pikante Kalbfleisch Pavarotti Art, die Shiitake-Pilze mit Algen, die gefüllte Kartoffelteig-Pasta mit Käse-Birnen-Füllung mit Butter und Salbei oder die frischen Erdbeeren mit Senf und Essig. Auch die Trüffel a la Friedrich sind großartig. Ein Dessert mit flambierten Kartoffelscheiben. Weiterlesen