Akitama (Schöneberg)

Edamame und Sushi

Edamame und Sushi

Das Sushi, was Ken Toyasawa hier zubereitet, ist Kunst. Auch Zubereitung und Servieren wird zelebriert. Der Meister nennt diesen scheinbar unscheinbaren (weil: gar nicht leicht zu entdecken!) Ort im Schatten des machtvollen KaDeWe (auch dort gibt´s ja Sushi): Smallest Sushibar ever.

Lange habe ich mich davor gedrückt, die saftigen Preise hier in Kauf zu nehmen. Immer dachte ich: Touri-Lage, sollen doch auswärtige Deppen die überhöhten Preise zahlen, die hier üblich sind. Selbst an den Curry-Buden.

Das Innere des Akitama

Der Innenraum

Mein erster neugieriger Schritt ging Weiterlesen

Gaststätte Gottlob (Schöneberg)

Die Sommerterasse mit dem kleinen Garten ist der Frühstücks Tipp schlechthin, Sonntags auch mit Büffet. So ein gutes Rührei muss man auch erst mal hinbekommen.

Und wenn er so wundervoll freundlich serviert wird, lässt man sich auch gerne noch einen zweiten, dritten, vierten Café bringen.
Innen auch nett. Im bestuckten Altbau quasi mit verwinkeltem Hinterzimmer den ganzen Tag gut besucht. Von den Familien der Umgebung, Businessgestalten, oder gestressten Studis, deren Notfälle in den angrenzenden, auch Sonntags bis spät geöffneten Copy-Shops, behoben werden konnten.

Akazienstraße 17, 10823 Berlin

Felsenkeller (Schöneberg)

Es geht um Bier, hier. Die deftige Notküche ist zu vernachlässigen. Besser nur zum trinken (Bier) kommen und vorher speisen. Das Stammpublikum ist mit literarisch-akademischen Debatten beschäftigt und gönnt den anderen Besuchern meist nur den uninteressanten Zweitraum. Musik wurde hier noch nie gespielt. Ein angenehm-anregender Murmelpegel bestimmt die Atmosphäre. Früher kam noch der Hauch von Rauch hinzu. Gerade diesem Lokal bekommt das Nichtraucherschutzgesetz gar gar nicht. Mal sehen wie es weitergeht. In der Zwischenzeit: bitte noch ein famos-frisch gezapftes Fürstenberg, Köpi, Budweiser, Rothaus, usw., usw.

Akazienstraße 2, 10823 Berlin-Schöneberg

Tel: 030-7813447

Montevideo (Schöneberg)

Toller Blick auf einen der schönsten Plätze Berlins, daher stets proppenvolle Terrasse. Innen unspektakulär und geräumig mit Kinder-Ghetto-Ecke. Schöne offene Weine, die der entspannte Service auch bringt, wenn man Geduld hat. Küche unspektakulär und wenig kreativ inspiriert, auch wenn die Speisekarte als Weltreise daherkommen möchte. Nein, nennen wir die Küche ruhig langweilig und dabei recht happig bepreist. Jedes noch so popelige Langweilergericht ist ca. 3.- Euro zu teuer.

Lage bezahlt man halt nicht nur am Brandenburger Tor.

Viktoria-Luise-Platz 6,10777 BerlinSchöneberg

Tel: 213 10 20