Hotelbier ist langweilig? Mitnichten. Bitte ein Endell!

Bemitleidenswerter Berlinbesucher. Beutschland genießt im Ausland nach wie vor einen tadellosen Ruf in Sachen Bier. Da ist es umso bedauernswerter, dass ausgerechnet in den Hotels des Landes, mitunter die langweiligsten und nichtssagendsten Biere ausgeschenkt werden. Oftmals als Folge von enervierenden Brauereiverträgen mit teilweise knebelnd-limitierender Wirkung.

Eingang zu Bar und Restaurant

Was für ein Lichtblick ist da das Bierkonzept im Hotel am Steinplatz in Charlottenburg. Die Philosophie einheimischer, gerne unmittelbar regionaler Zutaten und Produkte, zieht sich durch Küche und Bar. Hervorragende Speisen und traumhafte Cocktails bezaubern die Gaumen der Gäste. Klassiker mit Pfiff, so lautet gerne das Motto.

Und obwohl die Cocktailkunst, wie auch die Weinberatung überraschen und faszinieren, so widmen die Betreiber doch auch dem herrlichen Thema Bier ihre Aufmerksamkeit. Biere, wie Schönramer Pils, Crew Republic Drunken Sailor, Alpirsbacher Weizen oder Rollberger vom Fass lassen die Herzen der Bierfreund höher schlagen und begeistern die internationalen Gäste des Hauses, die auf diese Weise eine spannendere Bandbreite an Bieren kennenlernen können, als es eine durchschnittliche Hotelbar gestatten würde.

Nun hat die Bar sogar ihr eigenes Bier. Gemeinsam baldowerten Barchef Christian Gentemann und Braumeister Thorsten Schoppe von Schoppebräu eine Rezeptur aus, die zum Stil des Hauses passt. Leicht, fruchtig und mit dezenter Bitternote sollte es sein. Das Endell Ale ward geboren, benannt nach dem Jugendstilbaumeister, der in Berlin Projekte verwirklichte, wie die Hackeschen Höfe und eben jenes Hotel am Steinplatz aus dem Jahr 1907. Heute eine empfehlenswerte Adresse als Hotel, Restaurant, Bar. und nun sogar als Bier-Oase.

Bar & Restaurant im Hotel am Steinplatz, Steinplatz 4, 10623 Berlin-Charlottenburg

 Schoppebräu

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5 Kommentare zu “Hotelbier ist langweilig? Mitnichten. Bitte ein Endell!

  1. konniebritz sagt:

    Das mit den Allerweltsbieren gibt es auch in vielen Restaurants. Überall Warsteiner, Köstritzer, Erdinger (Plörre) – ich kann es nicht mehr sehen.

    • eichiberlin sagt:

      Leider existieren nach wie vor zahlreiche Verträge, welche Restaurants oder Hotels an Brauereien binden und Vielfalt verhindern. Immerhin tut sich was und wenn der Gast es fordert, werden die Anbieter auch reagieren müssen.

  2. konniebritz sagt:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es da Knebelverträge gibt. Nur irgendwann muss es doch den Gästen zu viel werden. Überall die gleiche Plörre 😦

    Hoffen wir mal, dass sich da etwas tut. Einige Restaurants bieten bereits anderes als die „Einheitsbiere“ an. Rollberger Rot zum Beispiel, regional aus meiner Heimat Neukölln.

  3. eichiberlin sagt:

    Kleiner Geheimtipp: am 16.4.15 ist im Restaurant am Steinplatz ein ganz besonderes Menü mit Bierbegleitung geplant.
    Das könnte richtig köstlich werden!

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