Subkultur in der U-Bahnstation?

Die U-Bahnhstation Sophie-Charlotte-Platz bietet einige verläßliche Beständigkeiten. 1. Der Backshop hat einigermaßen vernünftige Waren im Angebot. 2. Die weisse Kachelung lockt die erbärmlichsten Tagging-Dilettanten in die stinkende Unterführung zwischen den Gleisen. 3. Man sammelt Karma-Punkte durch das Schleppen von Kinderwagen in der fahrstuhllosen Station. 4. Mein Freund der Geldautomat gibt mir meist ein wenig Bares für ein, zwei Cocktails. Eigentlich eine prima Idee mit den Geldautomaten in U-Bahnstationen.

Ab und an ist dieser hier mal wegen einer Störung ausser Betrieb, ziemlich langsam war er immer schon. Aber der aktuelle Anblick macht nachdenklich. Eine Lücke klafft in seiner Nische mit der rotleuchtenden Illumination. Ist es Sparkassen-Subkultar-Streetart und weist auf das Loch im Geldbeutel hin? Ist er auf Reisen, wie Hitchbot, der trampende Roboter?

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Wie auch immer, er hinterläßt eine Lücke in meinem Alltag. Come back, Cashbot.

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Bierbuch-Unterstützer gesucht

Es ist soweit! Die entscheidende Phase bricht an für das Crowdfunding des dritten Buches der Cocktailian-Serie: Bier & Craft Beer.

Um komplett unabhängig zu sein von Co-Finanzierungen, Markenplatzierungen oder Werbung, wählte das Team der Herausgeber den Weg des Crowdfunding über die Finanzierungsplattform Startnext. Ich habe die Freude, gemeinsam mit Rory Lawton vom Craft Beer Center Berlin und Dirk Hoplitschek von Bier Index zu den Autoren zu zählen.

Cocktailian Bier

Etwas Unterstützung fehlt uns noch und daher würde ich mich freuen, wenn die Leser dieses Blogs einmal hineinschnuppern in das Projekt auf Startnext und eventuell eine Beteiligung in Erwägung ziehen. Es gibt prima Prämien für die Supporter!

Hotelbier ist langweilig? Mitnichten. Bitte ein Endell!

Bemitleidenswerter Berlinbesucher. Beutschland genießt im Ausland nach wie vor einen tadellosen Ruf in Sachen Bier. Da ist es umso bedauernswerter, dass ausgerechnet in den Hotels des Landes, mitunter die langweiligsten und nichtssagendsten Biere ausgeschenkt werden. Oftmals als Folge von enervierenden Brauereiverträgen mit teilweise knebelnd-limitierender Wirkung.

Eingang zu Bar und Restaurant

Was für ein Lichtblick ist da das Bierkonzept im Hotel am Steinplatz in Charlottenburg. Die Philosophie einheimischer, gerne unmittelbar regionaler Zutaten und Produkte, zieht sich durch Küche und Bar. Hervorragende Speisen und traumhafte Cocktails bezaubern die Gaumen der Gäste. Klassiker mit Pfiff, so lautet gerne das Motto.

Und obwohl die Cocktailkunst, wie auch die Weinberatung überraschen und faszinieren, so widmen die Betreiber doch auch dem herrlichen Thema Bier ihre Aufmerksamkeit. Biere, wie Schönramer Pils, Crew Republic Drunken Sailor, Weiterlesen