Golvet – Der Himmel über Berlin

Neue Gourmetfreuden am Landwehrkanal. Bye, bye, 40 Seconds Club – Willkommen Golvet Restaurant!

Einen Satz hörte man in den letzten Jahren immer wieder: „Dining ist das neue Clubbing!“ Und es stimmt. Zahlreiche Nachtschwärmer und Clubgänger der Jahrtausendwende  treffen sich nun wieder. Aber nicht auf der Tanzfläche, sondern in zeitgemäßen, stylischen Restaurants.

DSC00995Nun sollten sich die Berliner Gourmets eine neue (eigentlich ja alte) Adresse fest vormerken: das Golvet an der Potsdamer Straße. Die merwürdige Meile überraschte in den vergangenen Monaten immer wieder. Das Tagesspiegelgebäude wurde der Ausgangspunkt für Kunst und Mode und mit Restaurants, wie Panama, Sticks’n’Sushi oder Brasserie Lumière, hielt dort nun eine fortgeschrittene Genusskultur Einzug. Nach langen Jahren, in denen die Victoria Bar, die Maultaschenmanufaktur und die Joseph Roth Diele als einzige gastliche Hoffnungsschimmer zwischen einem zeitweise Insolventen Wintergarten und dem Kurfürstenstrich leuchteten.

Nun herrscht Aufbruchstimmung und der frühere 40 Seconds Club eröffnete jüngst als Gourmet-Restaurant mit Ausblick. Eins vorweg – lange hat mich Weiterlesen

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BaoAh.Berlin – Taiwanesisch in der City-West

SAM_1117Ein wenig versteckt liegt es schon, das BaohAh. Aber der Weg in die Seitenstraße des Kurfürstendamms, nicht weit vom Adenauerplatz, lohnt sich allema(h)l. Ein freundliches, modern inszeneiertes asiatisches Lokal, frei von jedem Folklore-Kitsch, erwartet den Gast. Graugrüne Wände mit hübschen Tupfern aus Gold und Holz. Man nimmt Platz auf bequemen Ledersitzen und begutachtet die Wandbilder, die schlichte Schalen, Stäbchen und Löffel inszenieren. Grünpflanzen und Spiegel ergänzen das angenehme Raumgefühl.

Der Service ist sehr freundlich und bringt ein Tablet (also – digital) herbei, in dem Fotos der Speisen angesehen werden können, was die Auswahl erleichtert und zuleich erschwert, denn die Gerichte Weiterlesen

Rückblick – Berliner Meisterköche bei Markus Semmler

Dieses Jahr wird eine Institiution 20 Jahre alt. Die Auszeichnung „Berliner Meisterköche“, ausgerufen von Berlin Partner“, wurde erstmals 1997 verliehen. Damal war Berlin zwar eine gastronomisch aufstrebende, aber im internationalen Vergleich immer noch rückständige Metropole.Unter den ersten Preisträgern waren Herbert Beltle, der mit dem Alten Zollhaus, dem Aigner und der Rotisserie Weingrün noch immer Scharen von Berlinern erfreut. Ebenfalls 1997 ausgezeichnet wurde Karl Wannemacher, dessen Alt-Luxemburg in Charlottenburg heute oftmals sehr zu unrecht übersehen wird.

sam_9681Die Stadt – und dadurch auch der Preis – entwickelte sich weiter. Die Kategorien wurden differenzierter und neue kamen hinzu. 2008 wurde erstmals ein „Gastronomischer Innovator“ ausgezeichnet, 2012 wurde aus „Maitre“ der „Gastgeber“ und ein Jahr später wurde die Kategorie „Szenerestaurant“ einbezogen. Die Ahnenreihe (einzusehen bei Berlin-Partner) der Preisträger widerspiegelt ein starkes Stück kulinarischer Berlingeschichte.

Im Herbst 2016 wurden die Preisträger dieses Jahrganges im Rahmen einer Gala im Kraftwerk an der Köpenicker Straße gefeiert und Hunderte Gäste durften die Kochkünste der Preisträger erproben.

Danach dachte sich Markus Semmler, der Berliner Meisterkoch 2016: „Eigentlich schade, dass die Preisträger dieses besondere gemeinsame Menü Weiterlesen

eat! Berlin 2017 steht vor der Tür

eat-berlin-titelEs ist wieder einmal so weit. Seit 2011 organisiert der sympathische Bernhard Moser mit einem engagierten Team dieses feine und wertige Gourmet-Festival, das Jahr um Jahr an Vielfalt, Qualität und Freude hinzu gewinnt.

2017 gibt es Themen und Orte, die Abwechslung pur versprechen. Geschlemmt wird: zur See, im Kino, durch die Historie und das Ganze geminsam mit zahlreichen Spitzenköchen und Experten der Genusskzultur.

Es gibt Sake, Sherry, Champagner und am Ende werden erneut Preise für Genusskultur und Lebenswerk verliehen.

Hier der Link zu Programm und Ticket-Verkauf.

Mitte trifft Meer – Seaside Restaurant

Für köstliche Fischgerichte gilt es zuweilen, weite Wege in Berlin zurückzulegen. Zuverlässige Qualität gepaart mit solidem Handwerk bei der Zubereitung sind keine Selbstverständlichkeit.

In zentrale Lage, zwischen Gendarmenmarkt und Friedrichstraße, bietet das „Seaside“ nun eine entspannte Option, köstliche Fische und Meeresfrüchte zu genießen. Das Konzept ist sehr einladend: neben einigen Klassiker-Gerichten von Fish & Chips bis zum halben Hummer, von Austern bis zum Zander, wählen die Gäste an der Frische-Theke ihre Wunschprodukte, die Menge davon und die Gar-Art, in der sie zubereitet werden sollen. Grillen, dämpfen, braten – alles ist möglich. Man stellt sich demnach seinen eigenen Fisch-Teller zusammen.

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In der Showküche hinter der Glaswand erfolgt die Zubereitung der Portionen, die dann Weiterlesen

Mezcal und Bier in Friedrichshain – Tentación Beerhouse

sam_9693 Die Tip Speisekarte 2017 ist just erschienen und empfiehlt wieder die besten und spannendsten kulinarischen Adessen für jede Tageszeit. Nun am Kiosk oder beim Tip direkt für 9,90 Euro zu bekommen.

Ich durfte als Experte der Nacht einige spannende neue Orte des Trinkens beisteuern und eine meiner innigsten Empfehlungen und sympathischsten Orte derzeit, befindet sich in Friedrichshain. Wer also demnächst Lust verspürt, das spannende Agavendestillat Mezcal einmal fachkundig empfohlen zu bekommen, ist in der Mezcaleria und Beerhouse Tentación goldrichtig:

„Ich kann allem widerstehen, außer der Versuchung“, erklärte Oscar Wilde. Der bekennende Trinker definierte zudem: „Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klasse!“ Tentación bedeutet Versuchung und dieser mögen die Friedrichshainer zwischen Frankfurter Allee und Boxhagener Platz nun gerne auf Weiterlesen

Endlich wieder Essen …

Liebe Leser des Eichiberlin-Blogs. Aus zahlreichen Rückmeldung weiss ich und bin froh, dass meine Empfehlungen wahrgenommen und zuweilen sogar befolgt werden. Zuletzt waren es viel zu wenige Bars, Restaurants und Veranstaltungen, die ich an dieser Stelle besprochen habe. Aber ich war nicht untätig. Im Gegenteil.

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Der Grund für die eher gemächliche Aktivität in der Blogosphäre: ich durfte und darf Weiterlesen