BaoAh.Berlin – Taiwanesisch in der City-West

SAM_1117Ein wenig versteckt liegt es schon, das BaohAh. Aber der Weg in die Seitenstraße des Kurfürstendamms, nicht weit vom Adenauerplatz, lohnt sich allema(h)l. Ein freundliches, modern inszeneiertes asiatisches Lokal, frei von jedem Folklore-Kitsch, erwartet den Gast. Graugrüne Wände mit hübschen Tupfern aus Gold und Holz. Man nimmt Platz auf bequemen Ledersitzen und begutachtet die Wandbilder, die schlichte Schalen, Stäbchen und Löffel inszenieren. Grünpflanzen und Spiegel ergänzen das angenehme Raumgefühl.

Der Service ist sehr freundlich und bringt ein Tablet (also – digital) herbei, in dem Fotos der Speisen angesehen werden können, was die Auswahl erleichtert und zuleich erschwert, denn die Gerichte Weiterlesen

Barkeeper sind absolut überflüssig…

…meint zumindest „Onkel Reinhold“ aus dem Ruhrgebiet. Genau genommen aus der „Kulturhauptstadt“ Essen. Wie der Name schon sagt, hat Essen anscheinend mit Trinken nicht viel am Hut, daher dürfen die Cocktails dort auch gerne vorprogrammiert aus dem Automaten plätschern.

Im Kürze befüllt geschultes Barpersonal die Gläser (und zwar alle)

Im Kürze befüllt geschultes Barpersonal die Gläser (und zwar alle)

Nein, lauscht nicht meinem pessimistischem ge-unke. Bestimmt kommen vorzügliche Elixiere aus jenem illuminiertem Würfel getropft, dem die Macher desselben den, wie sie meinen, unglaublich genialen Namen The Qube gegeben haben. Meine eigenen Worte vermögen niemals an den lyrischen Klang des Promotion-Textes heran zu reichen, daher lasse ich diese Leute selbst zu Wort kommen, die listig-verschmitzt erklären:

COOL oder QOOL ?
Zugegeben, das neudeutsche Wort Cool mit Q zu schreiben ist sehr außergewöhnlich!

Das ist genau der Grund, aus dem wir uns dafür entschieden haben. THE QUBE ist nicht nur außergewöhnlich, sondern sieht auch noch so aus. Durch den Einsatz von THE QUBE heben Sie sich von der Masse ab.

Spricht Onkel Reinhold selbst zu uns, den unbedarften und bislang mächtig un-qoolen? Oder sind es die Praktikanten der zu Recht wenigst beachteten Werbeagentur diesseits des Mekong, die uns schelmisch-perfide mit einkommenstechnischen Vergleichen Ködern möchten, indem sie verraten: Weiterlesen

Doping, wie ich es mag

Die Tour de France. Land der Gourmets, Sport der Blutbeutel. Von Jahr zu Jahr schaue ich es mir weniger an. Vielleicht würde ich es gar nicht mehr anschauen, gäbe es nicht Jens Voigt, den sympathischen Kämpfer, engagierten Teamstreiter und liebevollen Papa.

Gleich nach dem Ende der 12. Etappe, die ein Spanier vor einem Spanier gewann, zeigte das ZDF einen sehr netten Bericht über das diesjährige Küchenkonzept vom Team Saxo Bank, dem Jens Voigt angehört und das vom ewigen Recken Bjarne Riis geleitet wird.

Das Team hat einen Küchen Truck dabei, in dem Mahlzeiten für die Fahrer bereitet werden, die weit über die klassische Pasta-Reis-Bananen Verpflegung für Sportler hinaus gehen.

Der dänische Spitzenkoch Thorsten Schmidt bereitet für die Saxoradler abwechslungsreiche Speisen zu. Riis hat erkannt, dass gutes Essen deutlich zur Moral der Truppe und zu positiver Energie beitragen kann.

Der Gewinner einer Etappe darf sich ein Essen wünschen. Andy Schleck hat sich Weiterlesen

Korea ist kulinarisch im Kommen

Karantiert! Deshalb: Kochkurs für Eichi.

Eine spannende Art der Küche erobert die Hauptstadt. Endlich. Die Koreanische Küche. Einige interessante Neueröffnungen gab es zuletzt zu vermelden, wie das chic gestylte Kimchi Princess im SO36 oder das Madang in Kreuzberg 61. Der Kudamm kommt bereits seit längerer Zeit in den Genuss, beispielsweise im KimChiam Adenauerplatz  oder im Gung Jeon, meinem Favoriten,  weiter Richtung Halensee. Einige versteckte Imbiss-Geheimtipps in diversen Kiezen kommen hinzu.

Bibliothek und Esszimmer

Bibliothek und Esszimmer

Der Kochkurs war ein wundervolles Geschenk für das ich immer noch dankbar bin. Es war der beste Kochkurs, den ich in den letzten fünf Jahren erlebt habe. Und es waren so einige. Die Erinnerung an einen vortrefflichen Abend begleitet mich bis heute, kulinarisch, wie atmosphärisch.

Das Ladenlokal von Goldhahn & Sampson am Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg ist sowieso eine Oase: Sorgfältig ausgewählte Produkte von Gewürzen, Käse, Sake, Schokolade, kulinarische Literatur bis zu ungewöhnlichen Spirituosen sind appetitlich arrangiert in den gemütlichen Räumen des Altbaus. Im hinteren Bereich versteckt sich die Küche für die Kurse, die regelmäßig mit unterschiedlichsten Themen stattfinden.

Der Kurs mit Lauren Lee findet vorwiegend auf englisch statt und verleiht

Küchendienst & Küchenfreuden

Küchendienst & Küchenfreuden

dem Abend zusätzlich ein kosmopolitisches Flair. Wobei das Durchmengen der Teigtaschen-Füllungen oder das Schneiden berühmten Kim-Chi auch ohne relevante Sprachkenntnisse kommuniziert werden kann. Weiterlesen