Wirtshaus Wuppke (Charlottenburg)

Gibt es eigentlich Untersuchungen zu Hunden und Passivrauchen? Wenn nein, wäre hier der ideale Ort für eine Studie.

Treue Trinker von Kindl, Köpi und Altbier versammeln sich hier mit ihren zwei- und vierbeinigen Gefährten zu Kartenspiel, Bundesliga und nachbarschaftlichem Palaver. Und zum rauchen. Vielfach hört man husten, bellen, krächzen und kläffen. Die Herkunft der Geräusche ist zumeist nicht eindeutig zuzuordnen.

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Etliche der ehemals hartgesottenen Bastionen von Bierdunst und Rauchschwaden rings um den Savignyplatz haben die Segel gestrichen und die Aschenbecher verschenkt. Wohl an Wuppke, die brauchen nämlich jede Menge davon.
Hier ist sie nämlich, die Zuflucht der Tabakjünger, das Walhalla der Kettenraucher, die Rettung der Streichholzindustrie.

Unter dem Dunst liegt die Erkenntnis, dass es gleichsam ein Ort der feinen Zapfkultur – beste Schaumkronen blühen auf dem Kindl,
der liebevoll-freundlichen Bierüberbringung – es wird gelächelt, umsorgt, geplaudert, verstanden
und der legendären Wirtshaushistorie – Kerben in den Tischen, Karikaturen ehemaliger Gäste und Blut, Schweiß und Tränen in allen Winkeln, darstellt.

Nostalgie reloaded: so hat meine Garderobe am nächsten morgen zuletzt vor..?….?….?., damals jedenfalls, gestunken.

Schlüterstraße 21, 10625 Berlin-Charlottenburg
www.wirtshaus-wuppke.de

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