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Wenn Werbung wirbt.

Schnieke!

Schnieke!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Knorke finde ich prima, beinahe dufte. Ein Wort wie Berlin, ruppig und herzlich zugleich. Knorke war auch der Name eines populären Gorillas im Berliner Zoo, der 1963 erstarb und eine beinahe knutige Anteilnahme unter den Berlinern hervorrief.

Lustig liest sich der Duden, bei dem Versuch, Knorke zu deklinieren. Duden mutmasst die Urheberschaft des Begriffes bei Claire Waldoff.

Einleuchtender kommt da die Erklärung Peter Panters (aka Kurt Tucholsky) daher, der uns erklärt: “

Eines Tages beschloß der Berliner, etwas Schönes, Angenehmes, Liebliches, etwas, das das Herz erfreut, mit  Knorke zu bezeichnen….Eines Tages war das Wort da.“ Um kurz darauf zu ergänzen: „Unmöglich, etwa ein ganz kleines Kind knorke zu nennen – etwas widerstrebt da dem feinen Sprachempfinden. Knorke ist nichts Winziges – ein Marienkäfer ist nicht knorke. Knorke ist: bunt, laut, glänzend, ersten Ranges, über das Maß zufriedenstellend, imponierend, die Erwartungen eines guten Hausvaters voll erfüllend. Klara ist knorke.“

Sagt man heute noch Knorke?