Restaurant Entrecôte (Mitte)

Nach der garstigen Behandlung in der obdessen hassenswerten „Gendarmerie“ neulich, loderte der Zorn und brannte der Hunger. Was tun?

Die Wahl fiel auf Fred´s Restaurant „Entrecôte“. Ich weiß nicht, wer Fred ist, aber er schlägt sich wirklich wacker seit längerem in einer Gegend, in der DSC02611nach Büroschluss die Hose stirbt. Immer wieder vernachlässige ich dieses feine französische Fleischlokal und vergesse es für drei Monate. Warum nur? Wahrscheinlich, weil der Weg nie zufällig abends dort vorbei führt. Hier flaniert keiner entlang, so á la Savigny- oder Kollwitzplatz. Man muß es sich vornehmen.

Der schöne Raum ist groß und langgestreckt und birgt einige unterschiedliche Sitzoptionen, Nischen und Atmosphären. Auch für grössere Gruppen ist Platz, wobei diese denjenigen Gast selten stören, der eine intimere Stimmung schätzt. Groß genug ist es hier, alles verteilt sich angemessen.

Immer wieder der übliche Konflikt: Soll ich das bewährte bestellen, oder etwas neues probieren? Weiterlesen

Les Copains (Charlottenburg)

Ich hasse Restaurants mit fantastischen Flaschenweinen und unsäglichen offenen Weinen. So, das musste einmal gesagt werden. „Die Kameraden“ machen es auch nicht wesentlich besser. (Der offene Picpoul ist bäh!)

dsc02153Dieses Restaurant zu kategorisieren ist nicht einfach, denn man ist mehrfach. Französisches Restaurant im gehobenen Preissegment, Tresensitzbereich unter der hochstaplerischen Bezeichnung „Bar Americain“ und gemütliche Raucherlounge im Obergeschoss. Was denn jetzt?

Ich mag den Gastraum mit seinen nackten Backsteinwänden und den Bildern, die auf leichte Art Bezug zur typisch französischen Brasserie nehmen. Die Servietten sind sehr genial gefaltet. Converse-beschuht schlurft eine dürre Servicekraft daher und nimmt unsere Wünsche entgegen, ohne überzeugend zu beraten.
Egal, die Tageskarte besticht durch fischlastige Kreationen – her damit. Keine Enttäuschung. Die Küche ist sehr, sehr gut. Weiterlesen

Restaurant Bistro Le Piaf (Charlottenburg)

Ich sag´ es gleich, ich bin ein Fan. Das Entrecote mit der Sauce Bernaise ist in Berlin unübertroffen.

Es geht quer durch Frankreichs Küche, auf bodenständige Art und Weise.
Die Tafel mit den tagesfrischen Empfehlungen konkurriert stets mit der ständigen Karte, die im Schallplattendesign Nostalgien herbeizaubert. Motto-Wochen, knackige Frische der Zutaten und die liebevolle Betreuung durch den Patron und seine engagierten Servicekräfte lassen viele der Gäste zu Wiederholungstätern werden.
Leider hat man Weiterlesen

Domaines (Friedrichshagen)

Nach einem Ausflugstag nach Friedrichshagen oder auf dem Müggelsee, ist dies der perfekte Abschluss für einen gelungenen Tag. Das ehemalige Toilettenhäuschen liegt idyllisch in dem kleinen Park, der zum Schiffsanleger führt.
Bei schönem Wetter ist hier wundervoll draußen unter Bäumen sitzen und genießen.

Klein aber fein! Dies ist keine Ausflugsschänke, sondern anspruchsvolle französische Küche mit regionalen, frischen Zutaten. Eine Tafel kündigt die Angebote des Tages an, daher Liste ich hier keine Gerichte auf. Die Preise sind auf jeden Fall fair. Guter Preis-Genuß-Faktor.

Eine sympathische Weinberatung mit diversen offenen Weinen sind für solch ein kleines Häuschen keine Selbstverständlichkeit.
Man merkt, dass ein Feinkost-Caterer hinter diesem Projekt steht. Wer das dazugehörige Geschäft in der Linienstraße 106 in Mitte kennt, kann die Qualität in Friedrichshagen sicher recht gut einschützen.
Gerade am Wochende sollte man dringend reservieren.
Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag ab 12 Uhr.

Josef-Nawrocki-Straße 21, 12587 Berlin-Friedrichshagen
030 64091879
http://www.ausser-gewoehnlich.de/content/view/15/124/