Wir rocken Rum!!!

„Ich liege hier so Cognac….Nein, Rum, Rum!!“ erklärte uns der unvergessene Heinz Erhardt.

Nun gilt es, am Wochenende des 8. und 9. Oktober dem Ruf in die Station-Hallen am Gleisdreieck zu folgen, wo uns erstmalig in Deutschland ein Rum-Paradies bevorsteht. Bislang schielten wir Rum-Connaisseure eifersüchtig nach London und in die USA, wenn es daRum ging, die unglaubliche Vielfalt des köstlichen Destillats zu verkosten. Schluss damit! Berlin ist an der Reihe!!

Da Rum

Da Rum

Ein Einzelner hat dieses Event gestemmt und legte sich für uns alle k(Rum)m: Dirk Becker, Rum Ambassador und Kenner der internationalen Szene. Ein zurückhaltendes Schmunzeln und ein diskreter Griff unter den Tresen, so kannten wir bislang den Mann des Rum Clubs, der dann aber plötzlich ein ums andere Mal eine geniale und teilweise unbekannte Bouteille hervorzauberte. Einer der nicht laut rumpelstilzte, sondern im Hintergrund einfach effektiv war.

Nun ist es an der Zeit, dass auch ausserhalb der Bartenderszene und der eingeweihten Geniesser, jenes Produkt eine Plattform erhält. Zwei Tage lang wird die ehemalige Eisenbahnhalle Messe-Station den Ruf hören: „I hear the train a-comin´“ und einen rumigen Chattanooga ChooChoo, einen Rum-Orange-Blossom-Special, Smoke along the track und einen Rum-Sonderzug nach Pankow empfangen.

Wir springen auf den fahrenden Zug. Lasst uns Hobos along the track werden. Hobo? Havana, Opthimus, Bacardi, Old Barbados? Wasauchimmer. Es wird köstlich.

Dieses Projekt verdient es, unterstützt zu werden. Eifersüchtige Neider und zaghafte Besserwisser mögen verstummen. Determined Dirk bringt uns das ultimative Rum-Erlebnis in die Hauptstadt. Tiki-Wettbewerb, Vorträge, Seminare und ein halbes Dutzend Proben des goldenen (manchmal weissen) Getränks, sind im Eintritt inbegriffen. Dazu gilt es, hunderte weitere Destillate zu sondieren.

Seniorum - köstlich

Seniorum - köstlich

Kommt zu diesem einmaligen KulinariRum! Eine Premiere, eine Veranstaltung voller Herzblut mit ungewöhnlichen Raritätenverkostungen. Stoßt mit mir an. Gerne mit einem El Dorado, einem Plantation, einem Matusalem, einem Brugal oder einem Tres Hombres.

Womöglich darf ich Euch sogar begrüßen zu meinem kleinen Beitrag am Samstag: Wie der Rum nach Preußen kam – Eine getränkehistorische Reise in die Geschichte Berlins.

Tickets und Infrumation: rumfestival-berlin.de

P.S.: http://www.youtube.com/watch?v=6gZiEJSYQOg

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Triobar

Ein gestärktes Oberhemd, eine lange Schürze oder gar eine ins Hemd gesteckte Krawatte darf man nicht erwarten, denn: Auf den Inhalt kommte es ja an! Und Mike ist einer der besten und anspruchsvollsten Barkeeper der Stadt. Nur selten und dann auch nur (ernst gemeint!) nach Anmeldung öffnet sich die Tür zum Cocktail (und manchmal auch zum Sushi-) Paradies. Nun wird man bestens beraten und bemixt und zuweilen auch belehrt, was man zu trinken habe und was nicht.dsc00746

Spannend ist der Dark´n´Stormy mit der würzigen Note von Ingwer Bier, oder man wählt einen wirklich excellenten Mai Tai.

Ein aktuelles Augenmerk gilt dem Tequila. Oft unterschätzt und doch eine Spirituose, die viel mehr kann, als mit Salz und Zitrone pubertierend zu korrespondieren.
Man bestelle eine Martinez Margarita oder einen Tommy´s Margarita und man ist im Klaren! Warenkunde gibt´s en passant dazu.
Aber: wie bekommen sie hier nur diese riesigen Eiswürfel hin?

Ganz frisch ist die Triobar in neue Räumlichkeiten gezogen. Nach Gastspielen in Schöneberg und im hügeligen Teil von Mitte ist jetzt ein anderer Berg an der Reihe. Die  Adresse ist geheim,  Genaueres darf nicht verraten werden, sonst werde ich mit Cocktail-Entzug sanktioniert. Das darf nicht sein!
Also: link verwenden und anrufen, dann klappt´s vielleicht mit Mr. Triobar….
es lohnt sich!

Unauffälliger Zusatz: seit Neuestem gibt es jeden dritten Montag die Barkunst der Barbesetzer (=Rum Club +Triobar) im Marriott am Potsdamer Platz zu genießen!

www.triobar.net/