Es bleibt, wie es ist: Immer neu! Tim Raue Restaurant

Was hat sich rings um den Checkpoint Charlie nicht alles verändert, in den vergangenen Jahren. Schauspielschüler in alliierten Uniformen posieren für Touristen vor einem extrem verniedlichenden Grenzhäuschen-Nachbau,

Moderne Eleganz uns Leichtigkeit

Moderne Eleganz uns Leichtigkeit

das Deutsche Currywurstmuseum verwirrt seine Besucher mit kecken Eintrittspreisen. McDonalds lockt die Pubertierenden, die aus dem Mauermuseum gegenüber auf die Straße stürmen und das gute alte Café Adler wurde Opfer der Latte-Macchiatisierung der Hauptstadt.

Aus der Kochstraße wurde zuletzt die Rudi-Dutschke-Straße, was noch immer Scharen ergrauter 68er zum fröhlich-kicherigen Kopfwackeln verleitet. Mit dem Zuzug des Tim Raue Restaurant wird diese Straße nun auf subtile Weise doch wieder zur Kochstraße, auf äußerst schmackhafte Art.

Japanische Pizza

Japanische Pizza

Die unglaublich kreative und überraschende Küche, die Tim Raue aus dem Adlon heraus an den neuen Standort verlagert hat, ist aus dem Ma und dem Uma bekannt. Asiatisch inspiriert, Beilagenminimalismus, höchste Produktqualitäten.

Der Neubeginn in Kreuzberg ist nur Weiterlesen

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Umatoo im Quartier 206 (Mitte)

Es gibt Imbisse in Einkaufspassagen. Es gibt Food Courts in Shopping Malls. Und jetzt gibt es, als Luxusvariante des oben genannten,  das Umatoo im Quartier 206.

Tim Raue hat seinerzeit in Charlottenburg (Restaurant 44) aufgesattelt und

Ein neues Pferd am Start....

Ein neues Pferd am Start….

mit seinem Ma, Uma und Shochu Bar Restaurant- und Barkonzept im Hotel Adlon eine Menge neues Flair und ein hohes Maß an Küchenkultur nach Berlin Mitte galoppiert. Den japanischen Bereich der Pferdekoppel (Ma=Uma=Pferd) betreut Steve Karlsch auf sympathische und kreative Art und Weise und lockt mich immer wieder gerne an den schwarzen Tresen, von wo aus man den besten Blick auf das geschickte hantieren der Köche werfen kann.

Meine Erlebnisse dort habe ich bereits an anderer Stelle niedergeschrieben. Jener Artikel wurde sogar prämiert und daher verdanke ich dem Uma demnach den Besitz eines Designer-Wursttopfes (ja, ja, lacht nur…). Weiterlesen

Uma (Mitte)

Zwei Amerikaner am Nebentresen waren beinahe fassungslos: „Wie, es gibt keinen Reis? Ist dies nicht ein japanisches Restaurant?“
Ist es wohl, aber doch auch ganz anders.

Es ist aufregend, in der ersten Woche einer Neueröffnung Gast zu sein. Es ist eine besondere Atmosphäre. Es ist zu früh, um vor der Begleitung den routinierten Stammgast zu mimen. Sätze wie: „Sonst esse ich hier immer den….“, oder „Mit der …. kannst Du nichts falsch machen.“
Und: „Das Übliche!!“ geht schon gar nicht.
Alle dürfen sich neugierig und unbefangen umschauen und die Köche und Kellnerinnen mit Fragen löchern.
Aber jeder ist selbstverständlich extrem gespannt, wie Tim Raue Weiterlesen