Soso, Weltmeister also

Fein, prima, geschafft, daisses, hurra, schwarz-rot-gold und dann auch noch Helene Fischer. Eine tolle WM, guter Fussball. Aber bleibt mir vom Leib mit gedrängten Massenveranstaltungen. Zufällig geriet ich in das Großaufgebot der Gratulanten und seltsam gewandeten Jubelgestalten.

 

Tröstlicher Tropfen – Brasilien in Trümmern

Ich mag den historischen Hafen zu Berlin. Die Blickwinkel sind abwechslungsreich, die Geschichte(n) vielfältig und die Mischung aus Wandel und Stillstand sehr ungewöhnlich für eine so zentrale Lage der Stadt. Und mit dem Restaurant Ming Dynastie lockt mich ein verlässliches chinesisches Lokal, gegenüber der Botschaft des Reiches der Mitte, immer wieder in die Gegend um Fischerinsel, Jannowitzbrücke und Märkisches Museum. Gerne führe ich auch meine Berlinbetrachtungen-Stadtrundgänge durch dieses Viertel.

Neulich abends bummelte ich am Ufer entlang, wo weitere Botschaftsgebäude das Hafenbecken umgeben, darunter die Botschaft Brasiliens. Weiss-rotes Absperrband flatterte um die Säulen und zahlreiche beschädigte Scheiben waren notdürftig abgedichtet und repariert.

 

Vor wenigen Tagen erlebten zwei Nationen ja ein Feuerwerk sehr unterschiedlicher Gefühlslagen, als Deutschland gegen Brasilien knapp siegte, bei der Fußball Weltmeisterschaft in ebenjenem Land in Südamerika. Was war geschehen? Hatte sich Frustration enttäuschter Fußballfans oder Botschaftsmitarbeiter Luft gemacht? War das 1 zu 7 nicht schon genug des Scherbenhaufens?

Nun, eine kurze Recherche ergab, dass Weiterlesen