Vod-rock ´n´ Kochbox-roll

“Milder als der Kuss einer Jungfrau!” So schmeckt laut Hersteller dieser Vodka aus Bayern. Vodrock lud zu einer Präsentation der verwegenen Art an den Alexanderplatz. Das Destillat mit angenehmen Nuancen von Zitrus, Büffelgras und Bisamkorn soll rocken und gleichsam mit besten Bio-Zutaten ein würdiger Repräsentant des Freistaates im Süden sein. Zur Hauptstadt-Show fuhren die tätowierten Topf-Tuner der Kochbox ein sensationelles Menü auf.

Wie ein Fels vor dem Aquarium

Wie ein Fels vor dem Aquarium

Einprägsames Logo

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Klebeband Übernahme? Nein, es gibt feine Getränke!

The Tape Over. Zugegeben, der Name klingt schon ein wenig merkwürdig. Und den Ort muss der geneigte Besucher auch erst einmal aufspüren. So es gelingt, sind ungewöhnliche Spirituosen, herausragende Craft-Biere und kreative Cocktails die Belohnung.

Street Cred on OB-AvenueSieht man die räumliche Umgestaltung der Bar, so wird klar: Ja, es geht um Klebeband, aber: Nein, es ist nicht MacGyver. Noch bis Ende März darf Bartender Roger Breitenegger die Bar des Arcotel Velvet jeweils Donnerstag bis Samstag kapern und dort die Gäste mit seinem Pop-up Konzept überraschen. Breitenegger, zuletzt hinter dem Tresen der Monkey Bar im 25Hours Hotel engagiert, ist ein leidenschaftlicher Botschafter von handwerklichen und regionalen Herstellern, die er oft persönlich kennt. Nun führt er die flüssigen unter ihnen zusammen und klebt dafür die Wände und Tresen der Weiterlesen

Typisch China: Bier & Kartoffel im Da Jia Le

„Für das Volk ist das Essen der Himmel“, lautet eine alte chinesische. Für Liebhaber der chinesischen Küche wird jener Himmel zunehmend prachtvoller. Ging man früher zum „Chinesen“, so lauten heute Überlegungen zu Verabredungen subtiler: Soll es Kanton Küche sein? Sichuan? Vielleicht Jiangxi oder Dim Sum? Nun gesellt sich eine zusätzliche Option hinzu, die Dongbei-Küche. Gemeint ist der Nordosten Chinas, mit kulinarischen Einflüssen aus Korea, Japan, Russland und der Mongolei.

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Auf Laufkundschaft muss das Restaurant nahe den Yorckbrücken verzichten. Umso wichtiger, dass das freundliche Betreiberehepaar seine Gäste überzeugt und zur Wiederkehr ermutigt. Das gelingt fulminant, aber nicht durch Innendesign. Chinesische Restaurants kommen gerne in klassisch-karg daher, da macht das Da Jia Le keine Ausnahme, auch wenn frische lindgrüne Farbe die Wände ziert. Hier ein Fächer vor dem Raumteiler, dort ein kunstvolles Schriftzeichen über dem praktischen Drehtisch für gesellige Runden, der „Lazy Susan“, der faulen Susanne. Das Essen ist der Blickfang und der Gaumenschmaus. Wie ein aufgefächerter Regenbogen kommt der Fünf-Farben-Salat mit Weiterlesen

2015. Neues Jahr. Schon Rum?

Allen Lesern dieses Blogs sei ein wundervolles und genussreiches neues Jahr gewünscht. Berlin wird 2015 bestimmt noch aufregender, köstlicher und geselliger, als es bereits ist. Die nächsten Neueröffnungen stehen bevor oder sind schon aktuell. Tim Raues neues Restaurant, das märchenhafte Nobelhart & Schmutzig, Bars wie Lost in Grub Street oder Fairytale, die Thal Weinbar, viele neue Bierorte, wie die Circus Hostel Brewery und Bierlieb. Das wird fein.

Für mich begann das Jahr mit drei herrlichen Momenten. Bacardi 8 Años lud zum Bartender´s New Year und verwöhnte die hart arbeitenden Tresenkräfte mit einem wundervollen Dinner im Mani und einem Feuerwerk über den Dächern der Amano Bar.

Es schloss sich an ein spannender Workshop mit Havana Club und der Essence of Cuba“, vier aromatischen Elixieren auf Basis des Havana Club 7, die neuen Pep in Rum pur und gemixt bringen werden.

Zu guter Letzt gönnte ich mir selbst noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk im Rum Depot in Schöneberg und bejuble nun einen köstlichen Banks Connaisseurs Cut aus einem Blend aus Jamaica, Nacaragua und Guyana.

Das Jahr 2015 ist noch nicht Rum genug!

Woody Allen wäre beinahe auch dort gewesen – Crackers

“Essen ist das neue Clubbing!” Ein vielgehörter Satz in diesen Tagen in der Hauptstadt. Der Beweis läßt sich kaum besser antreten, als in den Räumlichkeiten des bisherigen Cookies Clubs mit der originellen Drayton Bar, der nun in ein cooles Restaurant transferiert wurde. Clublegende und Nightlife-Impresario Heinz Gindullis, besser bekannt als Cookie, entwickelte mit dem Cookies Cream und dem Chipps bereits ansprechende Gastro-Konzepte und geht mit dem Crackers jetzt noch einen Schritt weiter.

SAM_0598Neben einem schmackhaften Mahl erwarten zahlreiche Mitte-Menschen eine spezielle Atmosphäre, eine kosmopolitische Aura und womöglich noch einen gewissen Promi-Faktor. Das Crackers wird wohl durchaus in der Lage sein, Orten wie dem Grill Royal oder dem Borchardt den einen oder anderen Gast abspenstig zu machen. Insbesondere dem Grill Royal. Atmosphäre und Zielgruppe ähneln sich auf gewisse Weise. Die Faktoren stimmen.

Am Abend des Besuchs war Woody Allen als Gast avisiert. Weiterlesen

Mahlzeit trifft Märchen? aka nhusem

Es war einmal ein Mundschenk, dem waren Sterne und Sterntaler widerfahren. Da zog er hinaus in die Welt, um eine gastliche Stätte für Wein, Weib und Gesang zu predigen. Tischlein, deck dich! verkündete das tapfere Wagnerlein, fand aber kein knusper, knusper, knaus-Haus, in dem er die Brosamen auf den Tisch bringen konnte.

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Da unkten die ersten Froschschenkelkönige und Prinzessinen ohne Erbse bereits laut und schrien: “Bis nach Hameln folgen wir dieser Sektflöte aber nicht. Weiterlesen